Feiner Nieselregen begann am Samstag pünktlich gegen Mittag, gerade als wir begannen den bescheidenen Stand der Bürgerschaft auf dem Marktplatz aufzubauen. Also schnell die Stromkabel ranschleppen, auslegen und abdecken, damit die Beleuchtung für abends sichergestellt ist. Mit leider nur wenigen Helfern wurde dann auch die Lautsprechertechnik schnell unter einem Pavillon aufgebaut und für Räumung der Parkplätze oberhalb des Marktes gesorgt, damit später ausreichend Platz für Pferd und Reiter ist. Pünktlich um 15 Uhr wurden dann die Kisten mit den 500 Stutenkerlen angeliefert und unsere inzwischen aufgelaufene Standbesatzung konnte wie geplant mit dem Eintüten beginnen. Parallel dazu fiel dann wie ein Hornissenschwarm der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr mit der Jugendfeuerwehr ein. Und man konnte gar nicht so schnell gucken, wie die ihre Verpflegungsstände für Festes und Flüssiges aufgebaut hatten. Alle Achtung! Durch deren viele rote Pavillons sah es doch auch gleich etwas festlicher aus. Und so stoppte Petrus dann auch den Nieselregen! 😊
Ortswechsel: Schulhof an der Waldlehne. Hier trudelten gegen 16:30 die ersten Kinder mit ihren Eltern ein. Oder war es umgekehrt? 😉 Auch hier war die Jugendfeuerwehr im Einsatz. Etliche Jugendliche bildeten die spätere Sicherungs- und Begleitgruppe für das Pferd und Sankt Martin. Man musste schon aufpassen, denn viele Gäste drängelten sich um das Pferd, welches das aufkommende Gedränge noch mit stoischer Gelassenheit hinnahm. Aber man musste doch etwas ermahnen, so ein Pferd ist nicht unbedingt ein Kuscheltier. – Zwischenzeitlich waren auch die Musikkapellen eingetroffen und pünktlich um 17 Uhr konnte Sankt Martin anreiten. Die Zugstrecke war vorher nochmals überprüft worden und mit Begleitung unserer Freunde und Helfer von Polizei und Feuerwehr setzte sich die Menge langsam in Bewegung. Die Kapellen hatten sich aufgeteilt und waren in 4-5 Gruppen etwa alle 50m im Zug verteilt. Vorbei an schön beleuchteten Häusern und Fenstern ging es dann durch die Waldlehne, Stensstraße, Trautes Heim und Steile Straße zum Markt. Hier war bereits Martinsstimmung eingekehrt, auch weil ein Teil der Musikgruppe sich am Giebelplatz ausgeklinkt und nun am Markt schon einige Martinslieder gespielt hatte.
Also, der Marktplatz war rappelvoll, hunderte große und kleine Gäste lauschten der Martinsgeschichte, die auf der großen Treppe erzählt wurde. Nach einem Abschiedslied verabschiedete sich St. Martin(a) von den großen und kleinen Gästen, damit das inzwischen doch etwas gestresste Pferd wieder in seine ruhige Box kam. Das war der Beginn für unsere kleine Tombola. Zu jedem gekauften Stutenkerl gehörte ein Los, von dem ein Abschnitt im Tombola-Eimer landete. Aus diesem Eimer wurden nun einige Losabschnitte gezogen. Die von den umliegenden Firmen gestifteten Preise fanden bald glückliche Abnehmer: Abendessen für 2 Personen gab es vom Hotel Mintrop, Restaurant Athos und Restaurant Wiener Wunder, Stefanie Thiessen stiftete Kosmetikstunden…
Unsere Besucher, auch aus angrenzenden Stadtteilen, ließen sich Grünkohl, Bratwurst, Glühwein und heißen Kakao schmecken und standen noch lange zusammen. Insgesamt war es ein großartiger Abend (noch dazu ohne Regen) der so nur möglich wurde durch viele Unterstützer und Helfer. Zu danken haben wir hier zu vorderst unserer riesigen Feuerwehrbande, der Polizei, dann den Helfern von der Bürgerschaft Margarethenhöhe und den Musikkapellen, viele Musiker davon Nachbarn auf der Höhe. Danke an die Anwohner für den bunt beleuchteten Weg zum Markt. Natürlich wollen wir auch unsere Sponsoren nicht vergessen, die einen erheblichen finanziellen Beitrag / Sachspenden geleistet haben um den Martinszug so durchführen zu können, ohne unsere Kasse zu ruinieren: Fernwärme iqoni, Bezirksvertretung III und die oben genannten Restaurants Mintrop, Athos und Wiener Wunder, Kosmetikstudio Stefanie Thiessen. Unterstützer beim Vorverkauf waren Apotheke Brandt, Petit Papeterie Drange, Getränkemarkt an der Sommerburg und Friseur Janßen. Nochmals vielen Dank dafür! Dazu einige Bilder von Nachbarn:
























